Die Spinnmilben (gemeine Spinnmilben) sind kleiner als 1mm und daher mit bloßen Auge nur schwer zu erkennen. Ob eine Pflanze von Spinnmilben befallen ist, lässt sich am Schadbild der Pflanze erkennen. An der Blattunterseite sind Saugschäden von den Spinnmilben als kleine, helle Pünktchen zu sehen. Bei starkem Befall überzieht ein Gespinn die Blätter. Sie vertrocknen und fallen rasch ab.
Die chemischen Mittel zur Bekämpfung der Spinnmilbe nennt man "Akarizide" (lat. Mittel gegen Spinnmilben). Sie enthalten unter anderem Wirtstoffe wie Dimethoast. Diese Mittel auf Basis von Schmierseife oder Rapsöl lassen die Spinnmilben ersticken. Akarizide schädigen aber nicht nur die Spinnmilben selbst, sondern auch die Umwelt, daher sollten erst alternative Möglichkeiten versucht weden.
Ist die Pflanze nur leicht von Spinnmilben befallen, reicht es auch aus, die Pflanze mit Wasser zu besprühen und sie anschließend mit einer Folie abzudecken. So werden die Spinnmilben "weggespült". Spinnmilben können auch biologisch bekämpft werden. Der natürliche Feind der Spinnmilbe ist die Raubmilbe. Sie ernährt sich von der Spinnmilbe. Diese "Nützlinge" können mit Bestellgutschein im Gartenhandel bestellt werden. Per Post kommen frische Larven die auf der Pflanze angesiedelt werden.